Im Verlagsalltag von YessYess sehen wir ein Muster, das sich bei Beratern, Coaches und Praxisinhabern wiederholt: Das Buch ist fertig, der Stolz ist groß, die Anfragen bleiben aus. Das Buch ist daran unschuldig. Es fehlt die Strecke dahinter.

Was ein Buch kann

Ein Sachbuch ist das stärkste Glaubwürdigkeits-Werkzeug im Expertengeschäft. Es beweist, dass du dein Thema durchdrungen hast, es liegt im Erstgespräch auf dem Tisch, es wird verschenkt und weitergereicht. Verkaufen kann es genau eine Sache gut: dich als Person. Termine vereinbaren kann es nicht.

Das Buch öffnet die Tür. Durchgehen muss der Leser über eine Seite, die ihn erwartet.

Die Strecke in drei Stationen

StationWerkzeugAufgabe
VertrauenBuchBeweist Tiefe, macht den Namen merkfähig
LandungLandingpageFängt Leser auf, die mehr wollen: ein Angebot, ein nächster Schritt
BindungFachmagazin + NachfassHält Interessenten warm, bis der Bedarf akut wird

Die meisten Experten bauen Station eins und wundern sich über die Stille. Der Leser klappt das Buch zu, ist überzeugt, sucht den Namen und findet eine Website von 2017. Die Strecke reißt an der Stelle, wo sie Geld bringen sollte. Was bei dieser Suche passieren muss, beschreibt Dein Name ist der Suchbegriff.

So sieht die Strecke gebaut aus

Im Verbund der 20sec UG ist diese Strecke ein Produkt: Der Verlag YessYess liefert das Buch zum Pauschalpreis, Lead-Butler baut Landingpage und Fachmagazin-Beiträge und hält sie im Dauerbetrieb aktuell. Für die Buch-Seite der Strecke lohnt der Blick ins Schwester-Magazin: autorenmagazin.de behandelt Schreiben, Verlegen und Buchmarketing in eigener Tiefe.

Der Reihenfolge-Fehler

Wer die Strecke plant, baut sie am besten von hinten: erst das Angebot mit klarem Preis, wie in Stunden sind kein Angebot beschrieben, dann die Seite, die darauf zuläuft, dann das Buch als Türöffner. Ein Buch ohne Ziel dahinter bleibt das teuerste Giveaway deiner Karriere.