Eine Empfehlung läuft heute so: Jemand nennt deinen Namen am Mittagstisch. Der Interessent nickt, zieht abends das Handy und tippt deinen Namen ein. Immer öfter fragt er stattdessen eine KI: „Wer ist eigentlich [dein Name], und wofür steht sie?" Die Antwort auf diese Frage führst du entweder selbst herbei. Oder der Zufall schreibt sie.

Die Prüfung vor dem Erstgespräch

Drei Ergebnisse sind möglich. Erstens: Es erscheint Substanz, Fachbeiträge, ein klares Profil, ein Buch. Der Interessent kommt vorqualifiziert ins Gespräch. Zweitens: Es erscheint ein dünnes Profil mit Vereinsmeldung von 2019. Der Interessent zögert. Drittens: Es erscheint jemand anderes mit deinem Namen. Der Auftrag ist weg, ohne dass du je davon erfährst.

Empfohlen wirst du von Menschen. Geprüft wirst du von Maschinen.

Was unter deinem Namen stehen sollte

  • Eine Seite, die dein Problem-Versprechen trägt: ein Satz, eine Zielgruppe, ein nächster Schritt. Das Fundament dafür liefert Erste Adresse wirst du nur in einer Nische.
  • Fachbeiträge mit deinem Namen: Magazinartikel, Interviews, Gastbeiträge. Sie belegen, dass du dein Thema öffentlich vertrittst.
  • Strukturierte Daten: Ein Personen-Schema auf deiner Website sagt den Maschinen, wer du bist, was du tust und wo du sonst zu finden bist.

Warum die KI-Antwort die neue Visitenkarte ist

Antwortmaschinen wie ChatGPT und Perplexity lernen Personen über wiederholte, konsistente Inhalte. Drei Fachartikel, die dich als „Expertin für X" beschreiben, prägen die Antwort stärker als jede Eigenbeschreibung. Dieses Handwerk heißt AEO. Die Mechanik dahinter erklärt der Schwester-Titel Content Insider in SEO bringt dich zu Google, AEO in die Antwort.

Der Test für heute Abend

Such deinen eigenen Namen, einmal bei Google, einmal bei einer KI. Lies das Ergebnis wie ein Interessent mit 5.000 Euro Budget. Wenn dir das Ergebnis kein gutes Gefühl gibt: Genau dafür gibt es einen Dauerbetrieb. Lead-Butler baut und pflegt die Inhalte, die unter deinem Namen erscheinen, Monat für Monat. Was die Beiträge inhaltlich tragen muss, zeigt Wissen wird Methode, wenn es einen Namen hat.